Jessica Peine

Listenplatz 1 im Wahlbereich II für den Rat der Stadt Garbsen

Gemeinsam mehr schaffen – für ein Garbsen, das sozial, grün und lebenswert bleibt.

Ich kandidiere für den Rat der Stadt Garbsen, weil ich unsere Stadt aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen möchte.

Kommunalpolitik ist für mich die Politik, die wir jeden Tag unmittelbar erleben: Funktioniert die Betreuung unserer Kinder? Sind Schulen gute Orte zum Lernen und Leben? Können wir uns sicher und selbstständig durch unsere Stadt bewegen? Gibt es bezahlbaren Wohnraum? Finden Menschen Orte, an denen sie sich begegnen können? Und schaffen wir es, Garbsen so auf die Folgen der Klimakrise vorzubereiten, dass unsere Stadt auch in Zukunft lebenswert bleibt?

Genau an diesen Fragen möchte ich arbeiten – sozial, ökologisch, pragmatisch und mit einem klaren Blick nach vorne.


Über mich

Ich bin Jessica Peine, 41 Jahre alt, Politikwissenschaftlerin, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Als Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Garbsen gestalte ich bereits seit mehreren Jahren die politische Arbeit unseres Ortsverbandes mit.

Dabei habe ich gelernt: Gute Politik braucht nicht nur gute Ideen. Sie braucht Menschen, die zuhören, unterschiedliche Interessen zusammenbringen, organisieren und am Ende auch bereit sind, Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen.

Genau das entspricht meiner Art zu arbeiten.

Ich bringe gerne Menschen miteinander ins Gespräch, entwickle aus Ideen konkrete Projekte und verliere auch dann das Ziel nicht aus den Augen, wenn der Weg dorthin manchmal komplizierter ist.

Dabei bin ich überzeugt: Man kann eine klare Haltung haben und trotzdem offen für andere Argumente sein.

Gerade in der Kommunalpolitik ist mir das wichtig. Hier geht es nicht um abstrakte Debatten weit weg, sondern um unseren Alltag, unsere Nachbarschaften und die Frage, wie wir gemeinsam in dieser Stadt leben wollen.

Diese Erfahrung, meine Energie und meine Freude am Gestalten möchte ich künftig in den Rat der Stadt Garbsen einbringen.


Dafür stehe ich

Gute Chancen für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche brauchen gute Bedingungen zum Aufwachsen – unabhängig davon, in welchem Stadtteil sie leben oder wie viel Geld ihre Familie zur Verfügung hat.

Dazu gehören für mich verlässliche Kinderbetreuung, gute und moderne Schulen, sichere Schulwege und Orte, an denen junge Menschen willkommen sind.

Als Mutter von drei Kindern weiß ich außerdem, wie entscheidend verlässliche Strukturen für Familien sind. Gute Betreuung und gute Schulen sind nicht nur Bildungsfragen. Sie entscheiden auch über Teilhabe, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und darüber, welche Chancen Kinder bekommen.

Und Kinder und Jugendliche müssen selbst gehört werden. Wenn Entscheidungen ihren Alltag betreffen, sollten wir nicht nur über sie reden, sondern mit ihnen.

Gute Politik für Kinder und Jugendliche ist eine Investition in die Zukunft unserer ganzen Stadt.


Eine lebenswerte Stadt im Klimawandel

Heiße Sommer, Trockenheit und Starkregen sind längst auch in Garbsen angekommen.

Deshalb müssen wir unsere Stadt konsequent auf die Folgen der Klimakrise vorbereiten.

Mehr Bäume und Grünflächen, mehr Schatten, weniger unnötig versiegelte Flächen und ein kluger Umgang mit Regenwasser sind für mich keine abstrakten Klimathemen. Sie entscheiden ganz konkret darüber, wie angenehm und sicher das Leben in unserer Stadt in Zukunft sein wird.

Gerade beim Hitzeschutz müssen wir diejenigen besonders im Blick haben, die Hitze stärker belastet – darunter Kinder, ältere Menschen und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Klimaanpassung muss deshalb bei zukünftigen Planungen selbstverständlich mitgedacht werden.

Wir müssen heute dafür sorgen, dass Garbsen auch morgen noch ein guter Ort zum Leben ist.


Soziale Gerechtigkeit und bezahlbares Wohnen

Garbsen soll eine Stadt bleiben, in der Menschen mit unterschiedlichen Einkommen gut leben können.

Dazu gehört bezahlbarer Wohnraum.

Dabei sollten wir nicht ausschließlich darüber sprechen, wo noch mehr gebaut werden kann. Auch bestehenden Wohnraum können wir besser nutzen, sanieren und an veränderte Lebenssituationen anpassen.

Ich möchte neue Wege ermöglichen: zum Beispiel Unterstützung beim Wohnungstausch, mehr gemeinschaftliche Wohnformen oder Lösungen dafür, große Wohnungen und Häuser anders zu nutzen, wenn Menschen diesen Platz irgendwann nicht mehr benötigen.

Und wo neu gebaut wird, brauchen wir auch Wohnungen, die sich Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen leisten können.

Soziale Stadtentwicklung bedeutet für mich nicht einfach, möglichst viele Wohnungen zu schaffen – sondern dafür zu sorgen, dass Menschen ein Zuhause finden.


Mobilität, die im Alltag funktioniert

Wie gut eine Stadt funktioniert, merkt man oft daran, wie einfach man von A nach B kommt.

Ich möchte eine Mobilitätspolitik, die Menschen nicht gegeneinander ausspielt, sondern ihnen mehr Möglichkeiten gibt.

Wir brauchen sichere Wege für Fußgänger*innen und Radfahrende, einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr und vor allem gute Verbindungen innerhalb Garbsens und innerhalb der Region.

Denn Mobilität beginnt nicht erst bei der Fahrt nach Hannover. Sie beginnt bei der Frage, ob ich zuverlässig zur Schule, zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Arzt, zum Sport oder zu Freund*innen komme.

Barrierefreiheit gehört für mich dabei selbstverständlich dazu. Gute Mobilität muss für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator genauso funktionieren wie für Familien mit Kinderwagen.

Auch die Stadtbahnverlängerung kann dazu beitragen, Garbsen besser und barrierefrei innerhalb der Region anzubinden. Entscheidend bleibt für mich aber immer:

Was verbessert ganz konkret die Mobilität der Menschen in Garbsen?


Eine Stadt, in der Menschen sich begegnen

Eine lebenswerte Stadt besteht aus mehr als Straßen, Gebäuden und Verwaltung.

Sie lebt von Menschen.

Von Vereinen, Initiativen, sozialen Einrichtungen, Feuerwehren, Kirchengemeinden, Nachbarschaften und den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Deshalb wünsche ich mir starke Stadtteile und mehr Orte, an denen Menschen unkompliziert zusammenkommen können – unabhängig von Alter, Einkommen oder Herkunft.

Solche Orte schaffen Kontakte und Nachbarschaften. Sie können Einsamkeit verhindern, gegenseitige Unterstützung ermöglichen und das Gefühl stärken, Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Die Stadt kann Gemeinschaft nicht verordnen. Aber sie kann gute Bedingungen dafür schaffen.

Denn Begegnung schafft Zusammenhalt.


Politik beginnt mit Zuhören

In meiner politischen Arbeit erlebe ich immer wieder, wie unterschiedlich die Perspektiven auf ein und dieselbe Frage sein können.

Das ist für mich kein Problem, sondern Teil von Demokratie.

Wir dürfen unterschiedlicher Meinung sein. Wir dürfen diskutieren und miteinander ringen. Entscheidend ist, dass wir uns gegenseitig ernst nehmen und bereit bleiben, Argumente abzuwägen.

Ich möchte deshalb eine Politik machen, die klar in ihren Überzeugungen und offen im Gespräch ist.

Gute Ideen werden für mich nicht dadurch schlechter, dass sie von einer anderen Partei, einem Verein, einer Initiative oder einzelnen Bürger*innen kommen.

Mich interessiert zuerst die Frage: Bringt uns diese Idee als Stadt weiter?

Gleichzeitig reicht Zuhören allein nicht. Wer politische Verantwortung übernimmt, muss irgendwann auch Entscheidungen treffen und bereit sein, sie nachvollziehbar zu erklären.

Zuhören. Abwägen. Entscheiden. Erklären.

So verstehe ich politische Verantwortung.


Was mich antreibt

Ich bin nicht in die Politik gegangen, weil ich glaube, dass es auf jede Frage eine einfache Antwort gibt.

Mich treibt vielmehr ein Gedanke an, den ich im Alltag ziemlich häufig habe:

Das müsste doch besser gehen.

Und dann möchte ich nicht nur darüber reden.

Ich möchte herausfinden, wie wir es besser machen können.

Manchmal braucht es dafür einen politischen Antrag. Manchmal müssen Menschen miteinander ins Gespräch gebracht werden. Manchmal braucht es Geld, Geduld oder einen langen Atem.

Und manchmal sind es erstaunlich kleine Veränderungen, die für einzelne Menschen einen großen Unterschied machen.

Genau das gefällt mir an Kommunalpolitik: Sie ist nah dran. Sie ist konkret. Und wenn wir unsere Arbeit gut machen, können Menschen sehen und erleben, dass Politik tatsächlich etwas verändert.


Drei Dinge, die mir besonders wichtig sind

Chancen schaffen

Gute Bildung, verlässliche Betreuung und echte Beteiligung für Kinder und Jugendliche.

Kein Kind sollte schlechtere Chancen haben, weil die Voraussetzungen zu Hause oder im eigenen Stadtteil schwieriger sind.

Garbsen lebenswert halten

Mehr Grün, mehr Schatten, weniger Versiegelung und konsequenter Klimaschutz.

Klimaschutz und Klimaanpassung machen unsere Stadt nicht nur zukunftsfähiger, sondern bereits heute lebenswerter.

Zusammenhalt stärken

Bezahlbares Wohnen, lebendige Stadtteile und eine Stadt, in der alle dazugehören.

Eine starke Stadtgesellschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen, mitmachen und erleben, dass ihre Stimme zählt.


Warum ich kandidiere

Ich möchte Verantwortung für Garbsen übernehmen.

Dabei möchte ich den Blick besonders auf die Menschen richten, für die Kommunalpolitik keine abstrakte Angelegenheit ist, sondern Teil ihres täglichen Lebens.

Auf Familien, die morgens vor allem wissen müssen, ob die Betreuung funktioniert.

Auf Kinder und Jugendliche, die gute Bildungschancen, Räume und eine eigene Stimme brauchen.

Auf ältere Menschen, die möglichst lange selbstbestimmt leben und sicher unterwegs sein möchten.

Auf Menschen, die sich fragen, wie Wohnen und Leben auch in Zukunft bezahlbar bleiben können.

Auf diejenigen, die sich für ihre Nachbarschaft, ihren Verein oder andere Menschen engagieren.

Und auf alle, die möchten, dass Garbsen auch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren eine lebenswerte Stadt ist.

Unsere Stadtteile sind unterschiedlich. Sie haben eigene Geschichten, eigene Stärken und eigene Herausforderungen. Diese Unterschiede müssen wir ernst nehmen.

Aber wir tragen gemeinsam Verantwortung für eine Stadt.

Ich möchte dazu beitragen, Garbsen sozial gerecht, ökologisch verantwortlich und mit einem klaren Blick auf die Zukunft weiterzuentwickeln.