Mustafa Yalcinkaya - Wahlbereich I und Horst

Mustafa Yalcinkaya.

Mustafa Yalcinkaya ist am 06. September 1976 geboren und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Meyenfeld. Er ist Lehrer mit den Fächern Mathematik, Biologie und Chemie und Stellvertretender Schulleiter an der IGS Garbsen. Er ist ehrenamtlich aktiv im Integrationsbeirat der Stadt Garbsen, dem Niedersächsischer Integrationsrat (NIR), dem Bundeszuwanderungs –und Integrationsrat (BZI), der Gewerkschaft für Bildung und Wissenschaft (GEW), dem Frielinger Taekwondo Club Kumgang Garbsen e.V. und in Projekten mit der Jugendpflege der Stadt Garbsen.

Mustafa über sich:

Seit 1980 wohne ich in Garbsen. Ich bin im Stadtteil „Auf der Horst“ groß geworden und kenne die Situation dort sehr gut. Ich wohne mittlerweile in Meyenfeld und bin fest in Garbsen verwurzelt. Mein Engagement (siehe oben) für Garbsen hat mit 14 Jahren mit dem Jugendgruppenleiterschein angefangen. Mit dem Motto „Wir alle sind Garbsen“ möchte ich neue und frische Ideen vorantreiben. Dabei aber das Gute und Alte erhalten und ausbauen.

Warum kandidiere ich für den Stadt – und Ortsrat?

Ich bin jetzt 44 Jahre alt und engagiere mich schon seit meinem 14. Lebensjahr ehrenamtlich für die Stadt Garbsen. Transparenz, soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Vielfalt, Vereinsleben, Natur, Schule, Bildung, Digitalisierung, Mobilität, Kultur und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger stehen bei mir im Vordergrund.

Gerade die Diskussionen der letzten Jahre im Rathaus haben mir gezeigt, dass die oben genannten Punkte nicht im Vordergrund der Politik stehen. 

Als Bürger der Stadt Garbsen habe ich z.B. die Erhöhung von 0,30 € der Stadtentwässerung zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig aber, verliert die Stadt Garbsen 8,5 Millionen Euro durch die Pleite einer Bank. Hier kann man nicht von Transparenz und über das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger sprechen. Die Verantwortlichen arbeiten ganz normal weiter, als wäre nichts gewesen.

Aus meiner Sicht geht das nicht und möchte die oben genannten Punkte wieder in den Fokus rücken.

 

Wofür möchte ich mich in erster Linie einsetzen:

Schule und Bildung:

Alle Schulen und die Bildung in Garbsen müssen einen hohen Stellenwert bekommen. Sanierungsrückstau in Höhe von 5 Mill. Euro darf nicht sein und die Schulen müssen schneller saniert werden.

 

Digitalisierung:

Die Digitalisierung nicht nur in den Schulen vorantreiben, sondern auch in Garbsen. Z.B. flächendeckende und kostenfreie Hotspots in Garbsen einrichten.

 

Vereine und Vereinsleben stärken:

Vereine sind in Garbsen ganz wichtig und sollten noch stärker unterstützt werden. Gerade in der Jugendarbeit übernehmen die Vereine eine große Verantwortung. Diese Verantwortung verdient eine bessere Wertschätzung. 13€ Jugendförderung pro Sportler im Kalenderjahr ist nicht mehr zeitgemäß. Auch die Materialhilfe sollte von 250€ auf 500€ pro Jahr angehoben werden.

 

Gefühlte Sicherheit in Garbsen wieder stärken:

Auch wenn laut Statistik die Kriminalität in Garbsen zurückgegangen ist, fühlen sich viele Bürgerinnen und Bürger in Garbsen nicht sicher. Gerade die Brände und die Situation am Endpunkt, bereiten den Bürgerinnen und Bürgern Angst. Hier muss ein Konzept her, damit die gefühlte Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wieder hergestellt wird. Die eingeführten Konzepte führten nur kurzfristig zum Erfolg. Die Jugendlichen langweilen sich und halten sich vor den Haustüren auf. Anwohner fühlen sich belästigt und die Situation ist für Familienmitglieder sehr unangenehm. Angebote für Jugendliche außerhalb der Wohngebiete schaffen und den Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich altersgemäß zu entfalten.

 

Kultur und Ehrenamt:

lch halte es für sehr wichtig, den Zugang zu Kultur und Bildung für alle Bevölkerungsgruppen gerecht und vorurteilsfrei zu ermöglichen. Menschen, die hierbei ausgeschlossen oder benachteiligt werden, darf es nicht geben. Das Ehrenamt stärken ist eine wichtige Aufgabe, da wir gerade in diesen Zeiten sehen, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit für die Gesellschaft ist. Mehr Engagement seitens der Verwaltung, um den ehrenamtlich Tätigen auch die notwendige Wertschätzung entgegen zu bringen.

 

Vielfalt und Chancengleichheit:

Garbsen ist sehr vielfältig und in den Ortsteilen sehr unterschiedlich aufgestellt. Das Leben miteinander muss unbedingt in allen Ortsteilen gefördert werden. Menschen dürfen wegen der Herkunft, Hautfarbe, dem Geschlecht, Religion und der sozialen Schicht nicht benachteiligt werden. Ein Mensch ist ein Mensch und so soll er auch behandelt werden.

 

„Wir alle sind Garbsen“