Kostenlose Blumensamen anfordern: Werde zum Bienenretter!

  • Veröffentlicht am: 28. April 2018 - 19:53
Wildblumensamen-Mischung
© Grüne Garbsen

Mitmachen ist ganz einfach!

Unbetsritten, ohne Bienen würden unsere Lebensmittelregale ziemlich leer aussehen... Daher wollen wir eine Landwirtschaft, die ohne Glyphosat und Gifte für Bienen arbeitet. Der Einsatz von Glyphosat hat einen erheblichen Anteil am dramatischen Artensterben. Neonicotinoide verursachen massenhaftes Bienensterben.

Natürlich könnte man auf die eine große Lösung warten. Man könnte aber auch einfach selbst aktiv werden! Und genau dazu wollen wir Lust machen!

Jeder, der einen Balkon, eine Terrasse oder sogar einen Garten hat, kann etwas tun, um unseren Bienen etwas unter die Arme zu greifen. Unser Motto lautet "Jeder Blumentopf zählt!

Es muss ja nicht gleich eine ganze Wiese sein, auch wer einen Blumenkasten, ein Beet oder auch nur einen Kübel bepflanzt, der leistet schon einen wichtigen Beitrag.

 

 

Wildblumenmischung - gratis abfordern!

Und damit man gleich loslegen kann, haben die Grünen in Garbsen sich dazu entschlossen unseren Vorrat an Wildblumensamen-Mischungen zu verschenken. Diese Tütchen kann man ganz einfach bei uns abfordern. Wir werden sie dann einmal zeitnah an die Interessenten verschicken bzw. verteilen.

Und so einfach geht es:

1.) Eine E-Mail an  ->> ov.garbsen(at)gruene.de (Adresse nicht vergessen)

2.) Etwas Geduld haben

3.) Samen auspacken, einpflanzen und freuen!

 



 

 

Verwendung

Der Wildbienen- und Schmetterlingssaum ist für die Verwendung in freier Landschaft konzipiert und kann entlang von Wegen, auf Stufenrainen, vor südexponierten Gehölzen und auch in langfristigen Buntbrachen / Ackerrandstreifen ausgebracht werden.



Charakteristik

Die Mischung besteht aus 90 Prozent  Wildblumen und berücksichtigt in besonderem Maß die Ansprüche von Wildbienen und Schmetterlingen an Trachtpflanzen. Untergräser (10 Prozent) dienen als Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen. Ein langer Blühaspekt mit einigen frühzeitig blühenden Arten, wie dem Barbarakraut, bis zu Hochsommerarten (Wegwarten und Malven) garantiert eine kontinuierliche Sammelquelle. Darüber hinaus natürlich auch für den Menschen attraktiv. Einige einjährige Arten sorgen dafür, dass bereits ab dem ersten Jahr ein ansprechender Bestand entsteht. In den Folgejahren werden sie von ausdauernden Arten ersetzt. Der Saum erreicht dann eine Höhe von 60-140 cm.



Pflege

Nach erfolgter Bestandsentwicklung genügt eine einmalige Mahd im Spätherbst oder noch besser im Frühjahr. Wintersteher bieten Ansitzwarten für Vögel und die Samen sind begehrtes Winterfutter. Idealerweise wird nicht gemulcht, sondern gemäht und das Mahdgut abgeräumt. An manchen Standorten reicht auch eine Mahd in zwei- bis dreijährigem Abstand.



Ansaatstärke

2 g/m², 20 kg/ha

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