Umweltschutz

Wir GRÜNE wollen unsere Lebensgrundlagen und Ressourcen schützen und für eine intakte Umwelt und ein gesundes Leben sorgen. Für ein Leben, das wieder stärker im Einklang mit der Natur ist, brauchen wir eine Übereinkunft, wie wir mit unserer Umwelt umgehen und wie wir die Vielfalt der Arten erhalten und Lebensräume schützen. Wir GRÜNE wollen ein ökologisches Leben und Wirtschaften mit einer sozialen Perspektive verbinden. Im Umweltrecht wollen wir die Rechte der Bürgerinnen und Bürgern stärken.

Ziele für Garbsen:

  • Lärm- und Luftbelastung senken!
  • Schutz des Trinkwasser in Garbsen
    • Kontrolle der Nitratbelastung, Erhalt des Wasserverbandes
  • Verbot von Fracking
  • Schutz der Bienen und Insekten (Verantwortungsvolle Grünpflege, Einsatz bienenfreundlicher Aussaat usw.)
  • Satzung zum Erhalt besonderer Bäume
  • Eindämmung von Plastikverpackung, kompostierbares Einweggeschirr  (z.B. Papiertüten für Obst/Gemüse in Supermärkten, Mehrwegbecher)
  • Plastikfreies Ruanda (6-Min. Film 3sat, Ruanda, 29.6.17)
  • Minimierung des Flächenverbrauchs, Ausweisung von Ausgleichsflächen
  • Einführung eines Flächen- und Umweltinformationssystems
  • Umsetzung des Umweltinformationsgesetzes

Bisher Erreichtes für Garbsen

  • Nitratkartierung für die Region Hannover

Erste Ernte GRÜNER Honig aus Garbsen

Erste Ernte GRÜNER Honig aus Garbsen: 
honig

Weitere Informationen

 


Lärm- und Luftbelastung senken!

Verkehrsplanung / Flughafen / Bundes-/ Landstraßen / Lärmminderungsplanung

Die verkehrsgünstige Lage vor Garbsen bringt leider auch eine nicht mehr tragbare Belastung durch die verkehrsbedingten Emissionen (Lärm, Luftverschmutzungen) mit sich. Die Stadtpolitik muss die begonnene Lärmminderungsplanung konsequent weiter verfolgen. Es muss leiser werden! Hierzu ist es auch erforderlich, dass der zunehmende LKW-Verkehr großflächig um die Wohnschwerpunkte herum geführt wird!

  • Nachhaltige Mobilität für Garbsen (siehe auch: Verkehr/Verkehrsplanung)
  • Ideen & Konzepte gegen krankmachenden Lärm (Weiter Link Lärmschutz)
  • Messsysteme zur Lärm- und Luftverschmutzung  (Weiter Link Luftverschmutzung)

Ideen & Konzepte gegen krankmachenden Lärm

Stopp-Nachtflug

Garbsen hat - neben dem eigenen Lärm - im Süden die Eisenbahn, in der Mitte die Autobahn und die B6 sowie im Norden und Westen den Fluglärm aus Langenhagen und Wunstorf.

Der Lärm hat in den vergangenen Jahren überproportional zugenommen. Die besondere Brisanz der Umweltbelastung durch Lärm wird auch dadurch deutlich, dass heute der Lärm und die hierdurch entstehenden gesundheitlichen Probleme von allen großen Umweltverbänden als eines der größten Umweltprobleme aller Industrienationen eingestuft wird.

Wir haben in den letzten Jahren mehrere Informationsveranstaltungen und Aktionen zum Thema "Lärm" mit großem Erfolg veranstaltet. Wir werden das Thema Lärmschutz auch weiterhin als Schwerpunkt verfolgen und parteiübergreifend zusammen mit der Bürgerinitiative Garbsen, Langenhagen und Umgebung (BIGUM) hier weiter arbeiten!

Konkret heißt das:

  • Weiterentwicklung des Lärmaktionsplanes (§47d BIMSCHG) in Garbsen;
  • Konsequente aktive Lärmvermeidung: Dazu zählen in erster Linie eine lärmvermeidende Verkehrs- und Stadtplanung (z.B. frühzeitige Planung von Verkehrsflüssen bei Neubaugebieten, Verhinderung unnötiger nächtlicher Ampelwartezeiten usw.), aber auch mögliche Betriebsbeschränkungen;
  • Weitere lärmvermeidende Straßenbeläge für die B6 und die A2;
  • Nächtliche Temporeduzierung auf der A2 zur Verminderung des Lärms!
  • Der Umfang der Lärmschutzwände an der A2 muss dringend erweitert werden;
  • Nachtflugverbot für den Flughafen Hannover-Langenhagen.

Passive Lärmschutzmaßnahmen wie z.B. Lärmschutzfenster sollten die Ausnahme bleiben, denn ein "Leben hinter Glas" ist kein erstrebenswertes Ziel der Wohnqualität.

Link: Warum Peter Lustig in einen Bauwagen zog

BIGUM: Bürgerinitiative gegen Lärm: http://www.laerm-macht-krank.de/

Verbesserung der Luftqualität in Garbsen

Besonders im Bereich der Autobahn und der B6 ist mit erhöhten Schadstoffbellastungen (Staub, NOx) zu rechnen. Hier könnte eine kontinuierliche Messstation informationen sammeln und auswerten, sodass endlich konkrete Diskussionsgrundlagen gegeben sind.

Wir stellen uns hier ein System vor, wie es der DFLD zum Bereich Fluglärm aufgebaut hat. www.dfld.de  -> Messwerte


Trinkwasser

Nitrate im Trinkwasser /Grundwasser, Wasserverband

Intensive Landwirtschaft und Massentierhaltung führen nachweislich zu erhöhten Nitratwerten im Grundwasser. Das problematische ist, dass die Belastungen aus starker Düngung lange brauchen, bis sie nach ca. 30 Jahren das für unsere Trinkwasserversorgung erforderliche Grundwasser erreichen. Die Höchstgrenze für Nitratgehalt im Trinkwasser ist für das garbsener Trinkwasser noch nicht erreicht, aber „rückt näher“.  Das ökologische Problem der Überdüngung wächst sich aus zu einem ökonomischen Desaster für die Verbraucher. Teure Wasseraufbereitung würde einen erheblichen Anstieg unserer Wassergebühren bedeuten!

Die Belastungen der Vergangenheit können wir also nicht mehr stoppen, aber wir müssen dafür sorgen, dass die Belastungen unserer Zukunft nicht noch weiter ansteigen.

In vielen Bereichen Deutschlands sind die Belastungen bereits so hoch, dass die EU-Grenzwerte weit überschritten werden.

Die GRÜNEN in der Regionsversammlung haben hierzu eine Anfrage gestellt, um eine differenzierte Übersicht zum derzeitigen Stand in der Region zu erhalten. Eine Übersicht ist im Internet zu finden.


Verbot von Fracking

Nach derzeitigem Stand der Technik ist die Energiegewinnung durch Fracking mit großen Gefahren für die Umwelt (Verseuchung des Bodens und des Wassers) verbunden, sodass diese Methode nicht eingesetzt werden sollte. Darüber hinaus dürften zur Einhaltung unserer Klimaschutzziele noch nicht einmal die bereits bekannten fossilen Energien aufgebraucht werden!

Zur Info


Albtraum Bienensterben – nicht in Garbsen!

Biene in Garbsen

Stirbt die Biene – stirbt der Mensch!

Was uns als Albtraum vorkommt – in mehreren Regionen in China ist es zum Teil schon Realität! Tausende Wanderarbeiter müssen von Blüte zu Blüte klettern, um mit einem kleinen Pinsel die Bestäubung zu übernehmen, denn eine rigorose Landwirtschaft mit Monokulturen und extensiver Anwendung von Pestiziden hat den Bienen den Garaus gemacht!

Auch unsere Bienen kämpfen ums Überleben! Milben, Monokulturen und Pflanzenschutzmittel machen ihnen das Leben schwer!

Die Biene sammelt nicht nur den Honig für das Frühstücksbrötchen – sie ist – zusammen mit weiteren Insekten - für die Bestäubung von ca. 80 % aller Nutzpflanzen verantwortlich. Mit dem Bestäuben von Pflanzen erzeugen Bienen einen Drittel der menschlichen Nahrung und erwirtschaften im Jahr weltweit eine Wertschöpfung von ca. 200 – 300 Milliarden Euro.

Damit das auch alles so bleibt, unterstützen die GRÜNEN zusammen mit einem alterfahrenen Schloß Ricklinger Imker einen Schloß Ricklinger Jungimker beim Aufbau einer eigenen Bienenzucht. Mit zwei eigenen „grünen Bienenvölkern“ wollen die GRÜNEN ein Zeichen setzen, dass Politik nicht nur ein kurzer Plakatwald im Wahlkampf, sondern auch nachhaltig sein sollte!

Übrigens: Damit die Bienen ein ganzes Jahr überleben können, kann jeder mithelfen: Achten Sie darauf, dass ganzjährig viele Blumen und Bäume blühen!

Biene Garbsen

Links zum Thema:

Video

Online Kurier: „Sterben unsere Bienen aus?“

Migros-Magazin: Das Lied von Honig



Erste Ernte GRÜNER Honig aus Garbsen


Satzung zum Erhalt besonderer Bäume

Die Erschließung flächenschonender neuer Wohnflächen wird in vielen Fällen mit dem Erhalt alter Bäume (z.B. bei der Bebauung großer Gärten) zu Konflikten führen. Hier kann eine Baumschutzsatzung dafür sorgen, dass besondere Bäume erhalten bleiben und für andere Bäume zumindest ein Ersatz an anderer Stelle geschaffen wird. Damit erhalten wir uns eine lebenswerte Stadt und beteiligen uns am Erhalt unserer Erde.


Eindämmung von Plastikverpackung, kompostierbares Einweggeschirr

Einweggeschirr schafft Müll in ungeheurem Ausmaß! In Deutschland werden stündlich 320.000 Coffee to go-Becher verbraucht - Pro Jahr sind das fast drei Milliarden Stück Einwegbecher.

Deutsche Umwelthilfe: Becherheld - Mehrweg to go

So will z.B. Hannover dem Coffee-to-go-Müll den Kampf ansagen: Die Stadt will ein Mehrwegsystem für Mitnehmgetränke einführen. Abfallentsorger Aha und das städtische Umwelt- und Wirtschaftsdezernat haben sich auf eine Becherart geeinigt, die 70 bis 80 Mal wiedernutzbar ist und vor allem anschließend vollständig biologisch abbaubar sein soll.

HAZ: Mehrwegsystem Coffee to go Becher

Alternativ, bzw. ergänzend zu dem hannoverschen „ hannoccino“ könnte in Garbsen ein „garbsenoccino“ Becher eingeführt werden. Um ihn einfacher transportieren zu können, wäre vielleicht z.B. ein Faltbecher sinnvoll?? Beispiel


Minimierung des Flächenverbrauchs, Ausweisung von Ausgleichsflächen

Trotz des demographischen Wandels gehen wir davon aus, dass auch zukünftig weitere Wohnmöglichkeiten in Garbsen geschaffen werden müssen. Dabei sind die Möglichkeiten, die sich aus der Ansiedlung der Universität ergeben, besonders zu beachten. Wichtig ist bei dieser Entwicklung, den Flächenverbrauch zu minimieren und für die erforderlichen Ausgleichsflächen zusammen mit den Naturschutzvereinen umweltgerechte und möglichst wenig zergliederte Lösungen zu finden.